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🔦 Laser

Gefahrenhinweis

Die Gefahr im Umgang mit Lasern ergibt sich vor allem aus der hohen Gerichtetheit und Intensität des Laserstrahls, die zu sehr hohen Energieflächendichten, insbesondere auf der Netzhaut des Auges führen. Das Gefährdungspotential eines Lasers ist an seiner Laserklasse erkennbar. Die Laser im Praktikum besitzen die folgenden Klassifizierungen:

Klasse 2:

  • Die Laserstrahlung liegt im sichtbaren Spektralbereich (\(400{-}700\,\mathrm{nm}\)).
  • Die Strahlleistung ist so niedrig, dass sie bei kurzzeitiger Bestrahlungsdauer (von weniger als \(0.25\,\mathrm{s}\)), wie sie durch den Lidschlussreflex gegeben ist, ungefährlich für das Auge ist.
  • Der Maximalwert der zugänglichen Strahlung liegt bei \({<}1\,\mathrm{mW}\).

Klasse 3R:

  • Die zugängliche Laserstrahlung ist gefährlich für das Auge und in besonderen Fällen auch für die Haut.
  • Die Strahlleistung kann im Bereich von \(1{-}5\,\mathrm{mW}\) liegen.

Im Praktikum werden nur He-Ne Laser mit einer Emission bei einer Wellenlänge von \(\lambda=632\,\mathrm{nm}\) und einer Strahlleistung von \({<}5\,\mathrm{mW}\) verwendet.

Sicherheitsregeln

Sie minimieren die Gefährdung im Umgang mit Lasern, wenn sie die folgenden Verhaltensregeln befolgen:

  • An den Versuchen sollten sich nur die Studierenden, die die Versuche durchführen und die entsprechenden Betreuer:innen aufhalten.
  • Versuche die die Verwendung von Lasern mit einschließen dürfen nur nach erfolgter Laserschutzbelehrung durchgeführt werden.
  • Planen Sie den genauen Aufbau der Versuche und legen Sie die für die Justierung der optischen Elemente notwendigen Schritte vor der Durchführung fest.
  • Bei allen Manipulationen im Bereich eines Laserstrahls der Klasse 3R müssen die am Versuchsplatz ausliegenden Schutzbrillen getragen werden.
  • In jedem Fall gilt: Sehen sie niemals direkt in einen Laserstrahl und tragen Sie bei der Arbeit im Laserbereich keinen Schmuck oder Armbanduhren, die Laserlicht unkontrolliert reflektieren könnten.